Meditieren lernen ist nicht schwer und hat viele positive Auswirkungen auf dein Leben – privat und beruflich. Wenn du dir für das neue Jahr vorgenommen hast, mehr Achtsamkeit und Ruhe in deinen Alltag zu integrieren – super! Dann ist Meditieren die ideale Lösung für dich.

Die Übung in Geduld bewahrt uns vor dem Verlust unserer Gelassenheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen. Es gibt uns inneren Raum.

Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können. Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.

Dalai Lama

Inhaltsverzeichnis: Meditieren lernen

  1. Wer kann Meditieren lernen?
  2. Vorteiler der Meditation
  3. Meditation lernen – Worauf du achten darfst
  4. Meditation lernen in 7 einfachen Schritten

  5. Drei Meditations-Apps für dich

1. Wer kann Meditieren lernen?

Vielleicht denkst du, meditieren ist nur etwas für Yogis und esoterische Hippies. Und was kann es denn für Vorteile haben, herumzusitzen und nichts zutun und den Tag an sich vorbeiziehen zu lassen?

Hast du vielleicht auch noch die Überzeugung, dass Meditation die reinste Zeitverschwendung ist?

Und trotzdem bist du hier, weil du neugierig geworden bist, warum so viele bekannte Menschen wie Hugh Jackman, Katie Perry oder Paul McCartney täglich meditieren?

Fakt ist: Durch Meditieren verschwendest du keine Zeit, sondern gewinnst auf Dauer Zeit hinzu! Daher ist Meditation für jeden Menschen ideal. Ob jung oder alt, fürs Meditieren ist es nie zu spät.

Asia Wohnstudio Zafus als Meditationskissen

2. Die Vorteile der Meditation

Meditation zu erlernen hilft dir:

  • wacher zu werden, wenn du dich träge fühlst
  • zu entspannen, wenn du gestresst bist
  • Energie zu tanken
  • selbstbewusster zu werden und an innerer Stärke zu gewinnen
  • deine Ängste besser zu verstehen
  • negative Gedanken friedvoll loszulassen

Und das ist alles mit „herumsitzen-und-nachdenken“ möglich? Ja, allerdings. Denn die Meditation lässt uns besser auf unsere Ich schauen.

Kissen gegen Nackenschmerzen: Yoga - Nackenstütze

3. Meditieren lernen –

Worauf du achten darfst

Wenn du an Meditation denkst, kommen dir wahrscheinlich Bilder von indischen Yogis, die starr wie ein Stein dasitzen und augenscheinlich nichts tun. So kann Meditation aussehen, muss es aber nicht.

Denn Meditation überall stattfinden: Wenn du dich unterhältst, wenn du dich duschst, einkaufen gehst oder kurz vor dem Einschlafen bist…

Wichtig ist, das du bewusst das tust, was du tust! Was damit gemeint ist, kannst du hier lesen:

Ein buddhistischer Meister wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so glücklich sein könne.

Er sagte: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Dann fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: „Das tun wir auch, aber was machst Du darüber hinaus?“

Er sagte wiederum: „Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich, wenn ich liebe, dann liebe ich …“

Wieder sagten die Leute: „Aber das tun wir doch auch!“

Er aber sagte zu ihnen: „Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“

Verstehst du, was dir dieses Geschichte vermitteln möchte? Wir nehmen uns leider keine Zeit für Dinge im Leben bzw. haben nie gelernt uns Zeit zu nehmen.

Die Meditation bringt uns in den bewussten Moment zurück. Und selbst bei der Meditation können wir unsere Gedanken nicht immer kontrollieren.

Das ist aber auch nicht schlimm – Meditation ist kein Wettstreit, Meditation ist Sein im Hier und Jetzt.

Setze dich deshalb nicht unter Druck, sondern genieße den Moment als solchen.

4. Meditieren lernen:

Zur ersten Meditation in 7 einfachen Schritten

1. Dein Meditationsplatz

Such dir einen Ort aus, an dem du meditieren willst. Schau, dass es dort ruhig und sauber ist. Du solltest den Platz mögen und dich darauf freuen, dort täglich etwas Zeit zu verbringen.

Besorge dir ein Meditationskissen oder eine andere Unterlage auf der du bequem sitzen kannst. Sorge dafür, dass es dir an diesem Platz gut geht.

2. Sorge für Ruhe, um meditieren zu lernen

Lass dich nicht stören! Bevor du mit dem Meditieren beginnst, schau, dass es an deinem Platz ruhig und angenehm ist. Das heißt, schalte dein Handy auf lautlos und sorge dafür, dass du für die Dauer der Meditation von niemandem unterbrochen wirst.

3. Die Sitzposition

Vermeide kalte Flächen, sondern achte immer drauf, dich auch einen warmen Fußboden zu setzen. Mit einer Yogamatte oder einem dicken Handtuch bist du gut ausgerüstet.

Wenn du Anfänger bist, dann setz dich einfach im Schneidersitz auf deine Unterlage. Wenn du etwas dehnbarer bist, dann kannst du auch probieren, einen Fuß auf den anderen zu legen. Das ist die sogenannte Halb-Lotus Position.

Wenn du nicht gerne auf dem Boden sitzt, dann kannst du auch auf einen ganz normalen Stuhl meditieren. Auf weichen Unterlagen könntest du eher einsinken, deshalb sind diese für einen Meditation ungeeignet. Im Liegen zu Meditieren ist ebenfalls nicht so gut, weil man da schnell dazu neigt, wegzunicken!)

Das Wichtigste: Es muss für dich angenehm sein. Natürlich kann der neue Sitz Anfang etwas unbequem sein, aber wehtun sollte es auf keinen Fall.

Kissen gegen Nackenschmerzen: Kapok - Klappmatratze

1. Meditieren lernen – deine Körperhaltung

Versuche, aufrecht zu sitzen. Ein aufrechter Rücken bewirkt, dass sich deine Brust öffnet, du frei atmen kannst und ein ungehinderter Energiefluss zustande kommt.

Die Arme lässt du einfach locker in deinen Schoss fallen und deine Hände legst du ineinander. Die Daumen zeigen gegeneinander.

Ziehe deine Schultern hoch und lass sie danach locker fallen.

Generell versuchst du, deinen Körper zu entspannen während du gleichzeitig eine aufrechte Haltung beibehältst.

Meditationssitz (1)

5. Vor dem Meditieren – meditieren lernen

Du hast dir deinen Meditationsplatz eingerichtet. Dann kannst du deinen Wecker auf 10 Minuten stellen – das ist am Anfang völlig ausreichend. Dann schließe die Augen und atme ein paarmal ganz bewusst tief in deinen unteren Bauchteil ein und aus. Checke während dessen noch mal deine Körperhaltung:

Aufrechter Rücken, lockere Schultern, freier Brustraum, entspanntes Körpergefühl.

6. Die Meditation

Nachdem du die ersten tiefen Atemzüge genommen hast, bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bewusst bei deinem Atem. Am Anfang geht es nur darum, aus deinem Kopf zu kommen und „hineinzufühlen“ in deinen Körper.

Spüre nun deinen Atem, wie er langsam in deinen Körper ein- und wieder ausfließt. Fühle, wie sich dein Bauch beim Einatmen ausdehnt und beim Ausatmen wieder zusammenzieht. Das hilft dir dabei, dich auf den jetzigen Moment zu konzentrieren und deinen Kopf zu beruhigen.

Beachte: Früher oder später, wahrscheinlich schon nach wenigen Sekunden, werden dich deine Gedanken wieder davon ablenken. Das macht aber nichts, das ist ganz normal. Führe deine Aufmerksamkeit einfach wieder ganz sanft zurück, auf deinen Atem.

7. Das Aufwachen

Das Ziel der Meditation ist es, dass du diesen Zustand in deinen Alltag mit nimmst. Wenn du nach 10 Minuten geweckt wirst, dann springe nicht sofort auf und renne deiner nächsten Aufgabe hinterher.

Nimm deine neue Klarheit und deine neue Energie mit an deine nächste Aufgabe. Bleibe dir und deinem Atem bewusst und erinnere dich im Alltag immer wieder daran, kurz anzuhalten und dir selber bewusst zu werden.

5. Drei Meditations-Apps,

zum meditieren lernen

1. Mit BamBu kannst du einfache Meditationstechniken erlernen und Wissenswertes über die Techniken erlernen. Jede Meditation dauert circa 10 Minuten. Die App ist in der Grundversion kostenfrei.

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

Kosten: Download kostenlos, Upgrade für weitere Levels: 1,99 Euro

Funktioniert mit: iOS, Android, Amazon, Browser


2. Headspace ist eine der bekanntesten Meditations-App: Mehr als fünf Millionen Menschen nutzen sie. Headspace bezeichnet sich selbst als Fitnessstudio-Mitgliedschaft für den Kopf. Das Ausprobieren kostet noch nichts, doch wer regelmäßig kommen will, muss bezahlen. Und Anmeldung ist Pflicht.

Sprache: Englisch

Kosten: Download kostenlos, Monatsabo: 9,95 Euro, Jahresabo: 71,88 Euro , Zwei-Jahres-Abo: 113,76 Euro, zeitlich unbefristetes Abo: 395,95 Euro

Funktioniert mit: iOS, Android, Amazon, Browser


3. Die Zahl sieben im Namen von 7Mind ist ein wichtiger Bestandteil: Jede Meditation ist sieben Minuten lang, Kurse bestehen in der Regel aus sieben einzelnen Meditationen.

Sprache: Deutsch

Kosten: Download kostenlos, Monatsabo: 8,99 Euro, Jahresabo: 59,99 Euro; Einzelmeditation: 1,99 Euro, Einzelkurs: 9,99 Euro

Funktioniert mit: iOS, Android

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