Herzlich willkommen im Asia Möbel Blog des Asia Wohnstudios

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Im Blog des Asia Wohnstudios bieten wir Gelegenheit mehr über uns und unsere asia Möbel und China Möbel wie Opiumtische, Thaikissen, Holzfiguren, Kommoden, Schränke und viele weitere asiatische Wohnaccessoires zu erfahren. Moechten Sie mehr über die Herstellung, Eigenschaften und Merkmalen unserer Produkte erfahren, so finden Sie in der Kategorieebene den Menüpunkt „Produkte“.

Asia Moebel im Asia Wohnstudio führen wir ein breites Angebot an Asia Moebel. Einen Ausschnitt unserer Produkte finden rechts von diesem Text.

Im folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über unser breites Produktangebot an Asia Moebel.
Vor allem haben wir uns auf die Anfertigung und Verkauf von asiatischen Tischen spezialisiert. Wir führen ein breites angebot an Opiumtischen und anderen asiatischen Tischen. Alle unsere Artikel wurden in reiner Handarbeit hergestellt. Asiatische haben wir in vielen Formen und Varianten.
So führen wir kleine hellbraune Opiumtische über asiatische Tische im Glasmosaik-Look bis hin zu asiatischen Tischen mit ausgefallenen Elefantenschnitzereien auf den Oberflächen. Alle unsere Oberflächen wurden lediglich aus einem einzigen Stück Holz angefertigt, was bei vielen aufgrund der Groeße etwas sehr besonderes unter den handangefertigten Beistelltischen und Couchtischen ist.

Asiatische Moebel, Elefantenkoepfe aus Holz

Asiatische Moebel, Elefantenkoepfe aus Holz

Die Herstellung von Asia Moebel

Bei der Herstellung von unseren Asia-Moebel-Sortiment achten wir besonders auf die Verwendung von qualitativ hochwertiges, tropisches Massivholz. Die besten tropischen Massivhoelzer sind Bankirai, Akazie und Teakholz, welche bei unseren Produkten ebenfalls ausschließlich verwendet werden.
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt, der bei uns große Beachtung findet, ist der Trocknungsprozess des Holzes. Abbgebautes Holz durchläuft bei uns einen langen und natürlichen Trocknungsprozess bevor es von unseren Holzkunstschnitzern zu asiatischen Moebeln verarbeitet wird.

Sawadee Lady, die passende Deko für ihre asia Moebel.

Sawadee Lady, die passende Deko für ihre asia Moebel.

Typische Asia Moebel

Ein weiteres typishes Moebelstück aus Asien sind Figuren aus Holz, welche sich optimal als Sitzgelegenheiten, Blumensäulen, Blumenbänke oder Podest jeglicher Art verwenden lassen. Viele diese Kunstwerke werden nach dem Abbild von Elefanten geschaffen, da Elefanten in Asien einen hohen Status besitzen und in vielen asiatischen Ländern, z.B. Indien, als heilig gelten. Des Weiteren geht man davon aus, dass Holzelefanten in der Lage sind, die positiven Eigenschaften von Elefanten auf uns Menschen übertragen zu koennen. Sie schaffen es aber nicht nur ihre positiven Eigenschaften auf uns zu übertragen. Im gleiche Zug locken Sie Gück herbei und beschützen uns vor alles Schlechte.

Thaisitzkissen, klassische asiatische Wohnaccessoires.

Thaisitzkissen, klassische asiatische Wohnaccessoires.

Wir führen nicht nur asiatische Moebel aus Holz, sondern ebenfalls asiatische Wohnaccessoires aus Kapok.
Kapok Produkte sind bei uns in diversen Ausführungen erhältlich. Bei uns gibt es Dreieckskissen, Rollmatratzen, Klappmatraten, große und kleine Thaikissen, Meditaionskissen uvm. Alle unsere Kapok Produkte sind mit 100% reinem Kapok gefüllt, was sie zu ganz besonderen Wohnaccessoires werden läßt.
Ausßerdem sind alle unsere Kapok Produkte im Doppelstich vernäht, was ein aufplatzen unmoeglich macht. Kapok ist der ideale Kissenfüllstoff, da er keine Feuchte aufnimmt, sich nicht verspinnt und trotz Stabilität äußerst atmungsaktiv ist.

Wir führen ebenfalls Dekorationsartikel wie Elefanten aus Holz, chinesische Statuen, Buddha Statuen und vieles mehr, damit Sie ihre asia Moebel noch mehr asiatische Einrichtungskunst erfährt. Machen Sie doch mal einen Yoga Holiday oder holen Sie sich die Entspannung direkt in die eigenen vier Wände. www.asia-wohnstudio.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß in unserem Blog und würden uns über ein Feedback sehr freuen.

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Japan ist weit – oder etwa nicht?

Als vor gut 25 Jahren ostasiatische Einflüsse verstärkt den Europäischen Kontinent erreichten, standen China und Japan im Mittelpunkt des hiesigen Interesses an fernöstlicher Kultur. China wurde in erster Linie durch seine Esskultur in Form von entsprechenden Restaurants bekannt. Japan weckte aufgrund seiner erfolgreichen Auto- und Elektronikindustrie die Aufmerksamkeit vieler Europäer. Das Reich der Mitte repräsentiert inzwischen das ostasiatische Wirtschaftswunder und findet immer mehr Beachtung, während das Interesse an Japan nachzulassen scheint. Für Asia-Möbel Fans ist Japan aber genauso interessant wie China. Dieser Blogpost soll daher die Japanische Wohnkultur den Lesern näher bringen.

Weniger ist meistens mehr

Ein Grundsatz fernöstlicher Einrichtungskultur gilt auch für das Einrichten mit japanischen Asia-Möbeln: Möblierung und Wohnaccessoires finden in eher geringer Stückzahl Verwendung. Die Einrichtung soll Ruhe ausstrahlen und das Wohlbefinden der Bewohner steigern. Eine üppige Ausstattung mit Einrichtungsgegenständen steht dieser Philosophie entgegen. Auch der Stil von Möbeln und Accessoires basiert auf Schlichtheit und klaren Strukturen. Aus diesem Grund ist Japans Wohnstil gut mit modernen europäischen Stilen kombinierbar. Als Beispiele seien hier der Skandinavische Wohnstil und die aktuellen Wohntrends in Deutschland genannt. Ein weiteres Merkmal dieses Stils ist die Verwendung natürlicher Materialien wie Holz, Bambus und Seide.  asia-deko

Eine Besonderheit ist die Verwendung von Treppenmöbeln. Dies sind schrankähnliche Asia-Möbel, die in der Breite stufenweise an Höhe zunehmen. Steht man direkt vor ihnen, erkennt man sofort den treppenförmigen Aufbau. Im Gegensatz zu echten Treppen haben die einzelnen Stufen häufig unregelmäßige Abmessungen. Treppenmöbel gibt es in modularer Zusammenstellung mit Fächern, Schubladen und Regal-Elementen. Eine weitere Besonderheit japanischer Asia-Möbel ist die Verwendung von Kommoden auf Rollen. Diese sind häufig recht wertvolle Stücke, die sich, ähnlich wie ein Rollkoffer, auch mit schweren Inhalten leicht bewegen lassen.

Zu Nippons Wohntradition gehören auch Wände in leichter Bauweise, die verschiebbar sind. Sie sind Bestandteil von Gebäuden. Für deutsche Fans von Asia-Möbeln und flexibler Raumaufteilung sind Spanischen Wände besser geeignet. Wer möchte schon ein ganzes japanisches Haus nachbauen, um in den Genuss der dortigen Wohnkultur zu kommen? Spanische Wände sind flexible Raumteiler. Sie bestehen aus mehreren drehbaren Einzelwänden und lassen sich leicht transportieren. Ursprünglich stammen sie keineswegs aus Spanien, sondern wurden in China erfunden. Es gibt sie mittlerweile in typisch japanischem Stil zu kaufen. Holz, Papier und Karton sind die Hauptmaterialien, aus denen sie gefertigt werden. Einige sind mit traditionellen japanischen Motiven bedruckt.

Wohnaccessoires auf Japanisch

Neben den japanisch-traditionell gestalteten Raumteilern gibt es viele weitere  Accessoires, mit denen Sie Nippons Wohnkultur in Europa zur Geltung bringen können. Zu den Klassikern gehören Buddha-Statuen und Bonsai-Bäume. Auch Kirschblüten sind typisch. Sie lassen sich in Form von Gestecken als Wandschmuck oder Tischdekoration verwenden. Traditionelle Farben in japanischen Wohnbereichen sind rot, weiß und schwarz.

Die Weisheiten des Siddhartha Gautama

Siddhartha Gautama wurde vor gut 2500 Jahren zum Begründer des Buddhismus. Diese asiatische Religion bietet auch für gestresste Europäer Wege, neue Energie für die Herausforderungen des Alltags zu tanken. Einer dieser Wege ist die Lehre von der Achtsamkeit. Sie bietet die Möglichkeit, im psychischen Sinn das eigene Bewusstsein zu stärken. Im Rahmen dieses Blogs gibt es einen weiteren Weg: Auch mithilfe einer häusliche Einrichtung, die Ruhe und Wärme ausstrahlt, lässt sich der Alltag leichter bewältigen. Die Anschaffung einer (sitzenden) Buddha Figur, die auch in Europa als Symbol der buddhistischen Religion bekannt ist, kann der erste Schritt zu mehr Gelassenheit und Ruhe sein. Buddhas verkörpern innere Ausgeglichenheit, die durch Meditation (daher die sitzende Haltung vieler Buddha-Figuren) erreicht wird. Platziert man diese Figur an einem Ort, wo man sich häufig aufhält, kann man sich der positiven Wirkung einer solchen Figur sicher sein.   

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Happy Buddha

Auch wegen dieser Wirkung sind Buddha Figuren in den letzten Jahrzenten in Europa immer bekannter geworden. Einrichtungsexperten und der Möbel-Fachhandel haben sich auf diesen Trend eingestellt. Wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, der merkt schnell, dass es Buddhas in zahlreichen Stilen und mit unterschiedlicher Gestik gibt. Die verschiedenen Körperhaltungen haben alle eine bestimmte Bedeutung – nähere Erläuterungen hierzu würden jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Buddha Figuren gibt es in vielen unterschiedlichen Materialien. Ähnlich wie im Handel mit Sammler-Objekten und Antiquitäten bestimmen Alter, Material, Erhaltungszustand und Herkunftsland den Preis. Wer seinen Wohnraum durch die Wirkung einer Buddha Statue bereichern möchte, bekommt Statuen aus Bronze, Messing, Gold, Holz und anderen Materialien geboten. Wobei es niemanden überraschen wird, dass die goldenen in der Regel am wertvollsten sind. Alte Statuen aus anderem Material können aber auch sehr wertvoll sein. Käufer sollten sich gut informieren und Grundkenntnisse erwerben, um dann tatsächlich die Statue kaufen zu können, die sie haben wollen.

Online-Shops bieten Buddhas in zahlreichen Größen, Materialien und Stilen. Das Internet bietet auch Figuren für den Garten an, bei denen Käufer auf Wettertauglichkeit achten sollten. Auch im Freien sollte ein Buddha an zentraler Stelle platziert werden, wo er gut sichtbar seine positive Wirkung entfalten kann. Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass besonders Bronze- und Goldstatuen einen eindrucksvollen Blickfang darstellen. Ist die Umgebung eher dunkel, empfiehlt sich das Aufstellen eines hellen Buddhas und umgekehrt. Verschiedene Darstellungen des Kontrastes hell / dunkel sind Bestandteil der ostasiatischen Kultur.

 

Kennen Sie Shanghai?

Als Boomtown und modernes Wirtschaftszentrum ist die mit Außenbezirken 23 Millionen Einwohner zählende Hafenstadt weltweit bekannt. Die sehr moderne Skyline der Hochhäuser im Zentrum symbolisiert die internationale Ausrichtung der Metropole. Wir wollen uns mal ansehen, was es dort so zu entdecken gibt.  Pudong bei Nacht

Von der Uferpromenade am Huangpu-Fluss kann man einen genauen Blick auf die Hochhaus Skyline des gegenüber liegenden Stadtviertels Pudong werfen. Dort steht das World Financial Center. Es ist mit knapp 500 Metern Höhe zurzeit das zweithöchste Gebäude der Welt. Das auffälligste Gebäude ist wohl der Oriental Pearl Tower mit seinen Kugeln im Future-Design. Besonders großartig ist der Anblick der Hochhäuser bei nächtlicher Beleuchtung. Foto- oder Filmkamera sollte man dabei haben. Auch die Einkaufsmeile entlang der Nanjing Lu ist beeindruckend. Hier gibt es absolut alles, was es in Deutschland auch gibt. Teilweise hat man den Eindruck, es gibt dort mehr als bei uns.

Unter den älteren Gebäuden Shanghais ist der Jing´an-Tempel an der Nanjing-Straße sehenswert. Das buddhistische Gebäude ist über 1700 Jahre alt. Auch die siebenstöckige Long-Hua Pagode und das Long-Hua Kloster sind sehenswert. Zum Gelände gehört eine drei Meter hohe Buddha-Statue. Betrachtet man die kunstvollen Verzierungen dieser traditionellen Gebäude, dann sind sie genauso beeindruckend wie die modernen. Auch wenn sie von der Größe her nicht ansatzweise mit den Hochhäusern konkurrieren können.

Touristen werden schnell merken, dass es offensichtlich in ganz China weder eine Anschnallpflicht für Autofahrer noch eine Helmpflicht für Motoradfahrer gibt. Insgesamt geht es in Sachen Straßenverkehr deutlich weniger geordnet zu als in Deutschland. Man muss besonders in Großstädten gut aufpassen, um nicht „umgemangelt“ zu werden.

Trotz der internationalen Atmosphäre Shanghais spricht nur eine deutliche Minderheit der Einwohner Englisch. Deutsch sprechende Bewohner sind natürlich noch seltener. Wenn es drauf ankommt, also z.B. in Hotels, Restaurants und beim Shopping, werden Sie aber auf genug Leute treffen, die Europäische Sprachen und vor allem Englisch beherrschen.

Fotoquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2012_New_Year_Night_Pudong.jpg Photographer: J. Patrick Fischer (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Ein Blick auf die chinesische Esskultur

Nachdem wir im Asia-Wohnstudio Blog bereits zahlreiche Formen fernöstlicher Kultur betrachtet haben, ist es an der Zeit, die dortige Esskultur näher zu betrachten. In diesem Beitrag soll es speziell um die chinesische Esskultur gehen. Ähnlich wie die Wohnkultur des Reichs der Mitte findet auch die Esskultur mehr und mehr Anhänger in Deutschland und Europa. Die Tatsache, dass es in Europa vielen Leuten schwerfällt, mit Stäbchen zu essen, ändert daran nichts. Die Anfänge dieser Esskultur in Europa prägten China-Restaurants. Inzwischen wird auch gerne im privaten Rahmen und nicht nur zu festlichen Anlässen asiatisch gekocht. Die Lebensmittelindustrie hat sich schon vor Jahren darauf eingestellt. Die Essgewohnheiten der Chinesen basieren, ähnlich wie deren Wohnstil, auf einer bestimmten Philosophie.

Sawadee-Lady

Grundsätzliches Merkmal der chinesischen Küche ist das fast vollständige Fehlen von Milchprodukten. Es gibt lediglich ein paar kleine ethnische Minderheiten, die Milchprodukte verwenden. Von Provinz zu Provinz existieren regionale Vorlieben. Die Küche der Provinz Sichuan verwendet gerne Sojasauce, Chili und Ingwer zum Würzen. Die Küche der 23 Millionen Einwohner zählenden Stadt Shanghai verwendet gerne Fisch und Meeresfrüchte. Unabhängig von den regionalen Küchen gibt es noch die Lehren der konfuzianischen Küche, der medizinischen Küche und der Palast-Küche.

In ganz China beliebte Fleischsorten sind Schwein, Huhn, Rind und Ente. Suppen werden traditionell nach den festen Speisen gegessen. Die Ess-Philosophie fordert, dass kalte und warme Speisen nach dem Yin-Yang Prinzip miteinander in Beziehung stehen sollten. Das Essen an runden Tischen symbolisiert Harmonie. Wenn viele Personen an einem größeren Tisch sitzen, ist es üblich, die Speisen auf einer drehbaren Platte in der Tischmitte zu platzieren. Die Verwendung von wertvollem Porzellan erhöht nach der dortigen Philosophie den Genuss des Essens. Die traditionellen Stäbchen werden auf kleinen Holzgestellen neben dem Teller abgelegt.

Deutliche Unterschiede zu den Völkern Europas gibt es bei den Tischsitten. Rülpsen und Schmatzen gilt beim Essen als „normal“ und ist kein Verstoß gegen gute Tischmanieren. Dagegen sollte man sich nicht beim Essen die Nase putzen. Auch nicht dann, wenn man sich dazu vom Tisch abwendet. Man darf als Gast nicht alle angebotenen Köstlichkeiten aufessen. Der Gastgeber würde dadurch „das Gesicht verlieren“. Ein vollständig leer gegessener Tisch gilt als eine Art „Armutszeugnis“.

Ein Blick auf die Mauer

Auch der Asia-Wohnstudio-Blog kommt nicht um die Mauer herum. Sie gilt als das größte Bauwerk der Welt und erstreckt sich über eine Länge von knapp 22.000 Kilometer. Grund für ihren Bau war die Verteidigung gegen angriffslustige Reitervölker. Sie wissen, um welche Mauer es geht? Genau – in diesem Post geht es um Zhōngguó Chángchéng. So heißt die Chinesische Mauer in der Sprache des Reichs der Mitte. 

Opiumtisch mit Verzierungen

Opiumtisch mit Verzierungen

Nicht nur Chinas traditionelle Möbel sind beeindruckend, sondern auch viele seiner alten Bauwerke. Die Große Mauer gilt als das Wahrzeichen des Landes und ist natürlich für Touristen ein absolutes Highlight. Nordwestlich von Peking liegt in der Gemeinde Badaling einer der bekanntesten, zur Besichtigung freigegebenen Abschnitte der Mauer. Die dortige Verkehrsinfrastruktur ist auf große Besucherströme eingestellt. Etwas weiter von Peking entfernt liegt der Abschnitt Simatai. Er ist gut 5 Kilometer lang und ebenfalls zur Besichtigung freigegeben. Dieses Teilstück beeindruckt durch zahlreiche Wach- und Signaltürme. Außerdem liegt es in bergigem Gelände und verfügt über sehr steil verlaufende Abschnitte.  

Leider ist die Chinesische Mauer an vielen Stellen in einem schlechten Zustand. Eine Analyse in den Jahren 2007 bis 2009 hat ergeben, dass nur rund 500 Kilometer vollständig intakt sind. Es gibt stark verfallene Abschnitte, wo nur noch Fundamente erkennbar sind. Wissenschaftler gehen außerdem davon aus, dass es immer noch Abschnitte gibt, die bisher nicht entdeckt wurden, weil sie im Verlauf der Jahrhunderte von der Natur zurückerobert wurden. An einigen Stellen wurde die Mauer als Steinbruch für den Hausbau genutzt. Dies ist aber inzwischen verboten. Seit Jahren wird das eindrucksvolle Bauwerk ständig restauriert und es ist geplant, weitere Abschnitte zur Besichtigung freizugeben.

Falsch ist allerdings das seit Beginn der Raumfahrt existierende Gerücht, die Chinesische Mauer sei mit bloßem Auge aus dem Weltall erkennbar. Der erste chinesische Astronaut im Weltall hat im Jahr 2003 bestätigt, dass die Sichtbarkeit nicht gegeben ist. Dies ändert natürlich gar nichts an der Anziehungskraft dieses Bauwerks auf Menschen aus der ganzen Welt. Die in Deutschland steigende Tendenz, chinesische Kulturelemente zu übernehmen, wird dazu beitragen, auch das Interesse an China selbst zu steigern. Eine China-Reise lohnt sich auch wegen anderer einmaliger Sehenswürdigkeiten wie z.B. der Terrakotta-Armee im Mausoleum des ersten chinesischen Kaisers.